Sudeten-Archiv

 

     Goethe und das Egerland

Goethe weilte sehr oft in den egerländer Kurbädern Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. Von ihm sind zwei Ausprüche über den egerländer Volksstamm bekannt:

„Es ist ein wackeres, abgeschlossenes Völkchen; ich habe die Egerländer wegen ihrer beibehaltenen Kleidertracht, die ich in früheren Jahren wahrnahm, liebgewonnen.“
 An anderer Stelle schreibt er:
„Es ist ein stämmiges, robustes Volk von gesundem Aussehen und, soviel ich merke, haben die Egerländer meist weiße, gesunde Zähne, dunkelbraune Haare, doch wenig Waden.“

Indem sie sich den Heilung suchenden und oft grambeladenen Kurgästen einfühlsam zuwandten, waren die Egerländer auch Träger des so erfolgreichen Kurbetriebs in den drei Weltbädern